August Rudolph Jesaias Bünemann [Eltern] wurde am 5. Mai 1716 in Minden geboren. Er starb 1774 in Hannover. Er wurde in Hannover, Gartenkirchhof(?) bestattet. Er heiratete Dorothea Charlotte Schaumann am 3. August 1760.
Weitere Eheschließungen:Ebeling, Clara Magdalene
Prallen, Catharina Magdalene
Sein Taufpate war August Hermann Franke, der ihm zur Taufe am 9.5.1716 eine Bibel mit Widmung schenkte und die "im Mannesstamme nach dem Recht der Erstgeburt" vererbt werden sollte. Diese Bibel enthält wertvolle familiengeschichtliche Eintragungen.
Er studierte in Halle
1737 Sekretär des preuß. Staatsministers v.Borck zu Minden
1738 Fiskal in der dortigen Kriegs- und Domänenkammer
1739 Kammer- und Kirchenanwalt bei der Stadt Hannover
1740 Advocat beim Oberappellationsgerich zu Celle
1740 Herausgabe der "Chur-Braunschweig-Lüneburgische Landes-Ordnungen und Gesetze Repertoria", die 1973 im Neudruck erschienen sind
1753 Doktor der Rechte
1761 kaiserlicher Pfalz- und Hofgraf (comes palatinus)
1767 kurpfälzischer Hofrat (mit sehr großen Vollmachten)
Sein Nachlaß war bedeutend:
-ein Haus in der Breitenstr. in der Ägidien-Neustadt Hannover mit Garten nach dem Wall
-ein Haus mit Garten und Ställen vor Ricklingen (das spätere Besserungshaus)
-ein Vollmeierhof in Ricklingen (gehört später der Fam. v.Alten)
-eine reiche Bibliothek.
Er war dreimal verheiratet:
1. Im Februar 1742 mit Catharina Magdalena Prallen(?), die Dez.1750 an der Schwindsucht starb.
2. Im Mai 1751 mit Clara Magdalena Ebeling, die im Januar 1760 an Auszehrung starb.
3. Am 3.8.1760 mit Dorothea Charlotte Schaumann, Tochter eines Einnehmers in Northeim.
Dorothea Charlotte Schaumann wurde in Nordheim geboren. Sie starb 1806. Sie heiratete August Rudolph Jesaias Bünemann am 3. August 1760.
Sie war später mit einem Major Weber verheiratet und lebte in Harburg, Bardowick und Celle.
Sie hatten die folgenden Kinder:
M i Johann Philipp Friedrich Bünemann
Hermann Ludwig Athen [Bild] wurde am 7. Oktober 1879 in Hamburg geboren. Er starb am 27. November 1959 in Hamburg. Er wurde in Hamburg-Ohlsdorf bestattet. Er heiratete Gertrud Michaelsen am 17. März 1909 in Hamburg.
Lieber Herr Lauckner,
beglückt habe ich in Ihrer öffentlichen Version des Stammbaumes meinen Ahn gefunden.
Sind Sie an Ergänzungen interessiert?
Hermann Ludwig Athen, * 7.10.1879 in Hamburg, +27.11.1959 in Hamburg,
oo17. März 1909 in Hamburg Gertrud Michaelsen *5. Mai 1887 in Hamburg, +8.8.1968 in Hamburg
beide liegen in unserem Familiengrab Athen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg.
Er war Prokurist in der Firma Athen und Haupt seines Bruders Adalbert Friedrich Carl Athen, einer Im- und Exportfirma.
Sollten Sie an weiteren Ergänzungen interessiert sein gerne.
Ute Schruhl-Orth
Gertrud Michaelsen [Eltern] [Bild] wurde am 5. Mai 1887 in Hamburg geboren. Sie starb am 8. August 1968 in Hamburg. Sie wurde in Hamburg-Ohlsdorf bestattet. Sie heiratete Hermann Ludwig Athen am 17. März 1909 in Hamburg.
Lieber Herr Lauckner,
beglückt habe ich in Ihrer öffentlichen Version des Stammbaumes meinen Ahn gefunden.
Sind Sie an Ergänzungen interessiert?
Hermann Ludwig Athen, * 7.10.1879 in Hamburg, +27.11.1959 in Hamburg,
oo17. März 1909 in Hamburg Gertrud Michaelsen *5. Mai 1887 in Hamburg, +8.8.1968 in Hamburg
beide liegen in unserem Familiengrab Athen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg.
Er war Prokurist in der Firma Athen und Haupt seines Bruders Adalbert Friedrich Carl Athen, einer Im- und Exportfirma.
Sollten Sie an weiteren Ergänzungen interessiert sein gerne.
Ute Schruhl-Orth
Johann Philipp Friedrich Bünemann [Eltern] [Bild] wurde am 23. August 1763 geboren. Er starb am 1. Oktober 1837 in Hannover. Er wurde in Hannover, Gartenkirchhof, b.Wärterhaus bestattet. Er heiratete Anna Sophie Eleonore Wehner im April 1798 in Wennigsen.
Er wurde unter dem Läuten aller Hannoverscher Glocken geboren, die allerdings der Geburt des nachmaligen Königs Georg IV. in London galten. Er wuchs in der Ägidien-Neustadt auf. Mit 11 Jahren kam er zu Pastor Redecker nach Gr.Munzel, später zu Pastor Grupen nach Stadthagen in "Kost und Unterweisung". Er besuchte 5 J. die Hohe Schule in Hannover, dann 1782-1785 die Universität Göttingen, gepudert mit Zopf, stets vornehm und elegant.
Sein Studenten-Stammbuch ist noch vorhanden.
Er wurde Advocat und Notar, sein Notariats-Diplom wurde von seinem Onkel Schaumann (der dem Vater Bünemann als letzter Pfalzgraf nachgefolgt war) ausgestellt.
1789 wurde er Auditor in der Sekretarienstube der kgl. Justiz-Kanzlei (ohne Gehalt).
1804 war er Wirklicher Kanzlei-Sekretär (erst ab dann mit Gehalt).
In der Franzosenzeit gab es drückende Kosten und Einquartierungen.
Er erblindete fast. Eine Operation des rechten Auges mißlang, die des linken gelang später.
Er liebte Bach, Haydn, Mozart (Don Juan), Beethoven.
Er weigerte sich, Nov. 1819 bei der Mainzer Demagogen-Kommission (Folge des Wartburg-Festes) als Protokollführer teilzunehmen.
Er lobte den Hildesheimer Domkeller mit seinen guten Weinen.
In der Fam.-Chronik wird sein geruhsames Leben als Witwer von seiner Schwiegertochter geschildert.
1836 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Anna Sophie Eleonore Wehner [Eltern] wurde am 10. Juli 1779 in Hannover geboren. Sie starb im Mai 1825. Sie heiratete Johann Philipp Friedrich Bünemann im April 1798 in Wennigsen.
Von ihrem Vater sind zwei Stammbücher aus der Studienzeit in Göttingen erhalten.
Auch die Familiengeschichte der Wehners ist erhalten.
Sie hatten die folgenden Kinder:
M i Franz Gustav Friedrich Bünemann F ii Charlotte Amalie Dorothea Bünemann wurde am 7. Juni 1802 in Hannover geboren. Sie starb am 27. Oktober 1859 in Hannover. Sie wurde in Hannover, Gartenkirchhof, b.Wärterhaus bestattet.
"Lottchen" blieb unverheiratet.
Ihre eingehende Würdigung findet sich in der Familienchronik.
Franz Gustav Friedrich Bünemann [Eltern] wurde am 19. Mai 1800 in Hannover geboren. Er starb am 21. Mai 1882. Er wurde in Hannnover-Döhren bestattet. Er heiratete Louise Marie Dwerhagen am 12. Juni 1832 in Bremen.
In der Chronik seiner Ehefrau wird er ausführlich gewürdigt, z.B. auch seine Jugenderinnerungen aus der Franzosenzeit.
1812 in Pension bei Pastor Lyßmann(?), Stöcken
1815 Konfirmation in Stöcken
Besuch des Thierbachschen Instituts und des Lyceums
1819 Universität Göttingen, Corps Hanovera (blau-rot-gold)
1822 Staatsexamen, Auditor beim Amt Freudenberg(oder Bassum).
Dort (Paul Wehner war dort Amtmann) lernte er 1823 seine spätere Frau (die Chronistin) kennen und lieben, was den Eltern und der Schwiegermutter zu früh und nicht lieb war. Erst 9 J. später war in Bremen die Hochzeit.
1824 Auditor in Stolzenau bei Oberamtmann von Blum.
1825 2.Examen, Versetzung nach Hannover; er wohnte dort bei Vater und Schwester.
1827 Versetzung nach Zeven.
1832 besoldet nach Stolzenau, Eheschließung. Sie wohnten in der Hohen Straße,1.Etage b. Kfm. Uder. Schwiegermutter Dwerhagen zog nach Tod ihres Mannes auch nach Stolzenau ins Nachbarhaus des Kfm. Baumgarten.
Sein Sohn Gustav berichtet:
"Als ich im Herbst 1866 meine Praxis nach Stolzenau verlegte, war das Andenken an meinen Vater, den Assessor Bünemann, in der Bevölkerung noch sehr lebendig (27 Jahre nach seinem Fortgang), er muss überall sehr beliebt gewesen sein. Im Gegensatz zu anderen Beamten hatte er ein humanes, oft cordiales Benehmen gegen die Landleute....
In Stolzenau hatte er hauptsächlich die Criminalia zu bearbeiten, und da hat er sich besonders verdient gemacht durh Aushebung einer weitverzweigten Einbrecher- und Diedesbande, die bis in das Westfälische (damals "Preußische") und bis hinter Hoya ihr Unwesen trieb. Die Gefängnisräume in Stolzenau genügten nicht mehr, er hatte Spitzbuben sitzen auch in Uchte und Loccum (Klostergericht). Dorthin fuhr er meist allein in seinem Cabriolet und kam oft erst nachts zurück, stets von den ängstlichen Gedanken unserer jungen Mutter begleitet.... Er bekam als Anerkennung von der Königlichen Regierung eine extraordinäre und für damals sehr hohe Renumeration von 200 Reichstalern (600 RM)."
" Im Herbt 1839 war er zum "Zweiten Beamten" des Gohgerichts Achim mit dem Titel Amtsassessor ernannt worden. Hannover war damals in 7 Landdrosteien (eine davon "Berghauptmannschaft Clausthal") geteilt, diese wieder in "Ämter", von denen einige alte Bezeichnungen hatten, wie eben das "Gohgericht Achim"... Jusiz und Verwaltung in unterster Instanz waren bis 1852 vereinigt in der Hand des selben Beamten (Amtmann, falls adlig: Drost)... Di Stellung brachte 1000 Taler Gehalt, die Commissorien als Steuerrichter (es wurde an der Bremer Grenze damals sehr geschmuggelt) und Ablösungs-Commissar brachten je gegen 300 Taler. Die Sporteln der Schreibstube (der Fiscus war damals noch sehr anspruchslos) brachten gegen 600 Taler. Also in summa 2200 Taler....
Die amtliche Tätigkeit des Assessors war keine aufreibende. 2- oder 3mal führ er im Cabriolet nach Achim zum Amtssitz. Sonst kamen die Leute meist nach Borstel, dort stand manchmal die ganze Diele voll Bauern. Am Nachmittag gab es selten noch Arbeit."
"Außer einer umfangreichen Jgd gab es im Sommer ein Huptamüsement, das waren häufige Touren nach dem nahegelegenen Bade Rehburg, wo selbst in jenen Jahren ein äußerst lebendiges Leben herrschte. Heute wird es fast nur noch von schwer Kranken, Schwindsüchtigen, besucht. Damals war selbst der hannovrche Hof zeitweilig da. Auch war da eine Spielbank....
B. war, obwohl er der zweite Beamte war (der erste Beamte war bei zahlreicher Familie ganz vermögenslos), unbestritten die angesehenste Person der Gegend. Wir wurden als dumme Jungens schon überall ehrerbietig gegrüßt."
Die Familie wohnte damals auf dem 1841 als Dienstwohnsitz zur Verfügung gestellten adeligen Gut Borstel (20 Min. östlich v. Achim, 5 Min. abseits südlich vom gleichnamigen Dorf), ein "Paradies", eine "Oase in dürrer sandiger Heide". "Eine Allee alter Kastanienbäume führte geradwegs auf die Brücke zu, die auf die von der "Graffe", einem breiten morastigen Graben umgebene Insel führte. Auf dieser lagen die Gutsgebäude.
Es wurde musiziert, auch Whist, Chambre, Boston gespielt. Lagen die Husaren im Quartier in der Gegend, so erschienen auch wohl die Offiziere. Manch Abwechselung bot die mit dem Fuhrwerk in 2 Stunden zu erreichende Stadt Bremen. Die raschen Pferde, namentlich das das einspännige Cabriolet, waren in der ganzen Gegend berühmt. Es wurden die dort wohnenden Verwandten der Mutter besucht, die nötigen Einkäufe gemacht, auch am Abend das Theater besucht oder die Symphonie-Konzerte in der Tonhalle. Auch tauchten oft Sterne am Himmel der Kunst auf in Bremen: Jenny Lind, Klavier, und Geigenvirtuosen etc. Im Freimarkt kamen mehrere Jahre ausgezeichnete Akrobaten und Pantomimiker. Stücke auf dem Theater, Freischütz, Oberon, durften wir von Zeit zu Zeit besuchen. Abend wurde dann noch ein Imbiss bei Thielebeule genommen."Staatsarchiv Stade: Die Streitigkeiten zwischen den Amtsassessoren Franz Gustav Friedrich Bünemann, Gustav Ludwig Wilhelm Jungblut und Heinrich August Spangenberg zu Achim ----- Die Dienstführung des Achimer Amtsassessors Franz Gustav Friedrich Bünemann und seine Streitigkeiten mit dem Amtsassessor Albert Gleim
1852 nach Trennung der Justiz von der Verwaltung wurde er Titularamtmann und Amtsrichter in Rehburg. Die Stellung war verbunden mit beschwerlicher Landwirtschaft (7 Kühe!). In Rehburg war Helene Heyck als Erzieherin der Kinder tätig. Sie heiratete später den ältesten Sohn Gustav. Und ihr Bruder Valentin Heyck heiratete Gustavs Schwester Marie.
1859 wurde das Amtsgericht geschlossen, er kam in Wartestand und zog nach Hannover.
Louise Marie Dwerhagen [Eltern] wurde am 18. November 1805 in Bremen geboren. Sie starb am 22. Mai 1887 in Braunschweig. Sie wurde in Hannover-Döhren bestattet. Sie heiratete Franz Gustav Friedrich Bünemann am 12. Juni 1832 in Bremen.
Sie verfaßte Teile der Bünemannschen Familienchronik, den letzten Teil am 30.8.1885 mit 79 Jahren.
Von ihr existiert ein schönes Tagebuch (Initialen B.G. = ihr Großvater) mit Malereien und Zeichnungen.
Sie wohnte zunächst mit ihrer Mutter bei der verwitweten Großmutter.
Sie kam nach Privatunterricht mit 13 Jahren in die Schule von Betty Gleim.
1834 schildert sie in einem Brief aus Stolzenau an ihre Mutter das Leben mit ihrem einjährigen Sohn Gustav.
Im Sommer 1841 reiste sie mit ihrem 8jährigen Sohn Gustav für 8 Wochen ins Seebad Norderney, später auch mit den Geschwistern.
1886, nach dem Tod ihres Mannes, zog sie nach Braunschweig.
Ihr Sohn Gustav schreibt in der Chronik:
"Unsere Mutter wußte den Vater oft unbemerkt zu leiten, obgleich sie stets im Äußeren nachgab. Uns Kindern ist von klein auf ein großer Respekt vor dem Vater eingepflanzt worden... Unsere Domestiken waren in jener Zeit gut und brauchbar. Sie blieben öfter bis zu ihrer Hochzeit bei uns. Gute Dienstboten sind das halbe Leben."
Stammfolge vgl. Genealog. Jahrbuch Bd.23
Der Erbschein des Hzgl. Braunschw. Amtsgerichts v. 10.9.1887 ist erhalten.Sohnhttp://www.waldesnacht.de/Auszug Chronik Louise Dwerhagen.pdf
Sie hatten die folgenden Kinder:
M i Gustav Rudolph Friedrich Bünemann M ii Theodor Carl Ferdinand Bünemann wurde am 2. Januar 1835 in Stolzenau geboren. Er starb 1908 in Stolzenau. Er wurde in Stolzenau bestattet.
1850 Konfirmation in Achim, Gymnasium in Verden.
Er ging 1860 nach Texas, 1888 wieder in DeutschlandF iii Sophie Anna Louise Bünemann M iv Julius Johannes Ulrikus Bünemann F v Marie Johanne Charlotte Bünemann
Johann Andreas Dwerhagen wurde vor 1778 geboren. Er starb am 27. September 1806 in Bremen. Er wurde in Bremen-Horn bestattet. Er heiratete Sophie Regine Grovermann am 2. Juni 1801.
Die Familie "de Verhagen" stammte ursprünglich aus Brabant und flüchtete in der Spanierzeit (ca.1566) nach Bremen. Die Vorfahren sind in der Familienchronik erhalten.
J.A.D. kam unter die Vormundschaft seines späteren Schwiegervaters Grovermann.
1796 heiratete sein älterer Bruder Hermann die ältere Schwester Anna Grovermann seiner späteren Frau.
Er ging mit Bruder Georg 1796 in die Vereinigten Staaten von Amerika (Pennsylvanien), um sich als Landwirt anzusiedeln. Er wurde nach dem Tod des Bruders Kaufmann in Baltimore und kam 1798 nach Bremen zurück.
Er trieb neben dem Kaufmannsberuf wissenschaftliche und Sprachstudien.
Er liegt begraben in Horn b. Bremen.Stammfolge vgl. Genealog. Jahrbuch Bd.23
Sophie Regine Grovermann [Eltern] wurde 1782 geboren. Sie starb am 10. Mai 1852. Sie wurde in Horn b. Bremen bestattet. Sie heiratete Johann Andreas Dwerhagen am 2. Juni 1801.
Ihre Vorfahren sind in der Bünemannschen Chronik enthalten.
Ihre Mutter ist die Agentin Anna Louise geb. von Lengerke zu Bremen.
Sie zog 1834 zur Tochter nach Stolzenau.
Ihr Enkel Gustav schreibt in der Chronik:
"Sie war einfach und bieder wie die alte Zeit, auch als alte Bremerin republikanisch-aristokratisch nach ihrer Gesinnung... Sie schenkte uns von Zeit zu Zeit einen Taler als Taschengeld mit der dann auch gewissenhaft befolgten Bedingung, genau die Ausgaben zu buchen."
Sie liegt in Horn b. Bremen begraben .
Sie hatten die folgenden Kinder:
F i Louise Marie Dwerhagen M ii Gustav Ferdinand Dwerhagen wurde am 12. September 1803 geboren. Er starb am 29. Juli 1831 in Christiansand/Norwegen.
Sein Onkel, Johann Grovermann, war in Riga als Kaufmann etabliert. Gustav kam als 15jähriger zu ihm in die Lehre und blieb dort sechs Jahre. Nach weiteren Jahren in Bremen etablierte er sich mithilfe eines Drittels des Vermögens seiner Mutter in Riga als Kaufmann. Als im Sommer 1831 in Riga die Cholera ausbrach, verließ er die Stadt, wie er es für einen solchen Fall der Mutter versprochen hatte. Er fuhr auf einem Segelschiff in Richtung Bremen. Das Schiff kam in Quarantäne vor Christiansand/Norwegen. Im Hafenlazarett starb er an der Seuche.
Die Schilderung dessen (von seiner Schwester Louise) ist erhalten.F iii Charlotte Amalie Dwerhagen wurde nach 1801 geboren. Sie starb am 27. Oktober 1859 in Hannover.
Theodor Poll wurde am 5. Mai 1830 in Einbeck geboren. Er starb 1902. Er heiratete Sophie Anna Louise Bünemann am 30. September 1859.
Er war Kaufmann in Braunschweig und hatte 2 Söhne und 5 Töchter.
Seine Nachkommen hießen:
Steinmetz, Poll, Thümmel, Diesing, Pfaffe, von Lucanus.
Sophie Anna Louise Bünemann [Eltern] wurde am 7. Juni 1836 in Stolzenau geboren. Sie starb am 13. März 1918. Sie heiratete Theodor Poll am 30. September 1859.
Konfirmation im Bremer Dom (Domprediger Petri). Sie wohnte damals bei einer Verwandten mütterlicherseits, Frl. Louise v. Lengerke.
Sie hatten die folgenden Kinder:
M i Poll. M ii Poll. F iii Poll. F iv Poll. F v Poll. F vi Poll. F vii Poll.
Gustav Rudolph Friedrich Bünemann [Eltern] wurde am 23. März 1833 in Stolzenau geboren. Er starb am 13. Dezember 1914. Er heiratete Helene Dorothea Marie Heyck 1858.
Er schreibt in der Chronik über die Borsteler Kindertage:
"Im Winter gab es gute Schlittenbahn auf der Grafft. Sonntags kamen dann auch Kinder von Achim (Tewes, v.Anderten, Weidenhöfer, Corleis, Grote etc.), wo die Eisbahn fehlte.
Vorbildung durch cand.theol. Soltmann (später Superintendent in Hardegsen)
1848 Konfirmation in Achim, Gymnasium Verden
Ab 1851 Universitäten Göttingen, Bonn, Kiel, Wien.
8.3.1855 Dr.med.
Studienabschluss in Kiel
Zunächst kurze Praxis in Hameln, dann 1857 in Liebenau. 1858 Eheschließung.
1866 Arzt in Stolzenau, Geh.Sanitätsrat Dr.med.
Infolge der nach 1866 von den Preußen angeordneten Niederlassungsfreiheit für Ärzte auch auf dem Lande mußte er sich neuer Konkurrenz erwehren und hatte als Landarzt stets hart zu arbeiten.
Wohnung zuletzt: Am Markt 18 mit großem Garten
Grab in Stolzenau "im Bünemannschen Erbbegräbnis nahe der Kapelle".Er setzte die Chronik-Arbeit seiner Eltern fort, auch indem er mit Hilfe seines entfernten Vetters Hermann (geb.1850 in Bremen) in Hamburg eine Stammtafel fertigte.
"Was die Bremer Verwandten anlangt, diverse Meyers, Ulrichs, Frl. v. Lengerke, Tante Iken, so sind die Älteren wohl alle tot. Und in der jetzigen schon weiter auseinandergegangenen Generation sind keine Beziehungen mehr gepflegt. Wir waren ja auch räumlich weiter gestreut und kennen nun wohl kaum noch die Namen von einander. Verwandte von Vaters Seite existieren gar keine mehr. Und der einzige noch lebende Bruder meiner Frau (Theodor Heyck in Abilann, Texas) hat seit Jahren nicht mehr gchrieben. Es sind mehrere Söhne und Töchter dort. Unsere einzigen Verwandten sind nun noch die Großfamilie Proll in Braunschweig, 2 Söhne und 5 Töchter."
Helene Dorothea Marie Heyck wurde am 20. Mai 1829 in Hannsvörden/Bockhorn/Old. geboren. Sie starb am 4. Februar 1917. Sie heiratete Gustav Rudolph Friedrich Bünemann 1858.
Sie stammte aus Varel/Oldenburg.
Ihre Brüder Valentin und Theodor waren Kaufleute in Lanacea, Texas.
Ihr Bruder Valentin heiratete Marie Bünemann.
Helene war in Rehburg Erzieherin der Schwestern ihres späteren Mannes gewesen.
Sie hatten die folgenden Kinder:
Valentin Heyck starb vor 1887. Er heiratete Marie Johanne Charlotte Bünemann.
Kaufmann
Er war der Bruder seiner Schwägerin Helene Heyck, der Frau des Dr.med.Gustav Bünemann.
Marie Johanne Charlotte Bünemann [Eltern] wurde am 27. November 1843 in Borstel b. Achim geboren. Sie starb nach 1904. Sie heiratete Valentin Heyck.
Weitere Eheschließungen:Pressel, Max
Sie heiratete zunächst den Bruder von Helene Heyck, die ihre Kinderezieherin war und Frau ihres Bruders Gustav wurde.
Sie ging mit ihrem Mann nach Indianola, Texas, und erlebte dort große Zerstörungen durch Sturm und Überschwemmung.
Ihr Mann starb dort. Sie kehrte zurück ins Elternhaus,
"Sie warf sich auf die Malerei, ging dieserhalb 1886 nach München und heiratete 1890 den verwitweten Buchdrucker Max Pössl, einen Katholiken. Kinder hatte sie nicht."
Sie hatten die folgenden Kinder:
F i Margarete Markgraffe
C. Gottschalk wurde vor 1890 geboren. Er heiratete Käthe Michaelsen am 7. März 1914 in Hamburg.
Käthe Michaelsen [Eltern] [Bild] wurde am 13. September 1889 in Hamburg geboren. Sie heiratete C. Gottschalk am 7. März 1914 in Hamburg.
Spielte anlässlich der Silberhochzeit von Otto und Emma Michaelsen 1901 die Rolle des "Blumenmädchens".