Stammbaum, öffentliche Version


Jacob Petersen [Eltern] [Bild] ""Vater Jakob"" wurde am 7. Mai 1844 in Süderbrarup geboren. Er starb am 26. April 1934 in Busdorf. Er heiratete Magdalena Christina Margarethe Hansen am 24. Oktober 1869 in Ulsnis.

Er war Landwirt (2 Kühe, 1Pferd ...). Sein Enkel Johannes hat diese Kühe noch als Schulkind an Wegrändern (abgabefrei) hüten müssen. Er soll auch eine Schankerlaubnis gehabt haben. Ferner war er ein bekannter Heiratsmakler. Entgelt für eine erfolgereich Vermittlung war ein gegerbtes Schaffell oder ein Paar Schuhe. Außerdem wurde Vieh gemakelt bis an die dänische Grenze und die Nordseeküste. Nach der dänischen Niederlage wurde er von den Dänen gezwungen, mit seinem Pferd und Wagen die dänische Kriegskasse auf dem Rückzug bis Kopenhagen zu transportieren (Quelle: Kirchenbuch in den Hüttener Bergen).

Magdalena Christina Margarethe Hansen [Eltern] [Bild] wurde am 17. Juni 1841 in Kosel geboren. Sie starb am 7. Oktober 1902 in Saar (Hütten). Sie heiratete Jacob Petersen am 24. Oktober 1869 in Ulsnis.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Christian Friedrich Petersen
  M ii Peter Petersen
  M iii Bendix Petersen
  M iv Friedrich Petersen
  M v Johannes Petersen
  F vi Marie (Mimi) Petersen
  F vii Anna Margarete Christina Petersen

Johannes Jacob Petersen [Eltern] [Bild] wurde am 24. September 1895 in Wolfskrug geboren. Er erhielt am 27. Oktober 1895 in Haddeby die Kleinkindtaufe. Er starb am 26. Januar 1989 in Hamburg. Er wurde am 3. Februar 1989 in Hamburg-Ohlsdorf bestattet. Er heiratete Erna Frida Martha Timmermann am 17. Februar 1923 in Johanniskirche Flensburg.

Er wurde in einer Mietwohnung in Wolfskrug geboren.
Er zog vor 1897 zu seinen Großeltern Petersen nach Saar und kam mit 6 J. zur Schule in Wolfskrug.
1903 zurück zu den Eltern nach Schleswig, Rathausmarkt 21 Hinterhof (Graues Kloster).
Schule 4J. in Schleswig, dann ab Aug.1907 in in der Knabenschule St.Johannis in Flensburg, wo sein Vater Güterbodenarbeiter bzw. Bahnschaffner war.

1911 wurde er von Hauptpastor Andersen in St.Johannis Flensburg zusammen mit der Schwester Margarete konfirmiert.
Stall-Arbeit bei Bauer Ovesen in Maasbüll, nach einem Jahr: 1.Knecht (verantw. f. 3 Pferde).
Er kam 1913 mit Hilfe des Großvaters zu den Husaren (3.Esk. d. Hus.-Reg.16, Schleswig).
Am 2.10.1913 in das Heer eingetreten.
Hat im Winter 1919/20 die Garnisonschule zu Schleswig besucht
"Beurteilung vom 22.9.1925 über den nach 12jähriger Dienstzeit aus dem Heeresdienst ausscheidenden Wachtmeister Petersen der 3./Reiter 14:
Sympathisches Äußeres; geistig geweckt und schriftlich gewandt. Einwandfreie Führung im wie außer Dienst.
Wachtm. Petersen war nach der Revolution längere Zeit Schreiber des Standortkommandos Schleswig....
Nach seiner Rückkommandierung in die Eskdr. habe ich P. die Verwaltung des gesamten Heeresgerätes verantwortlich übertragen. ...
Wuttenow, Rittmeister u. Eskdr.Chef"

1928 Einstellung als Büroanwärter für eine offene Stadtsekretärstelle beim Magistrat der Stadt Wandsbek (Grundstücksamt Goethestr.10) durch Oberbürgermeister Rodig.
1929 HH Zollstr.
1930 HH Rechteck.
1935 HH Oktaviostr.
Am 20.2.1936 bestand er die 2.Verwaltungsprüfung in Halle.
1937 HH, Ahrensburgerstr.
1939 HH Hindenburgallee.
27.7.1943 Bombenangriff: alles verloren! "Aschenregen, Dunkelheit, Zeitzünder knallen, kein Wasser".
10.12.1944 im Lazarett
30.1.1945 in Wiesenbad/Erzg. in stationärer Behandlung
Im Juli 1945 vom Annaberger Landrat wegen krit.Ernährungslage nach Hamburg ausgewiesen.
Am 28.12.1945 von der Bauverwaltung Hamburg aus dem Beamtenverhältnis entlassen.
Mieter bei Peter Möller, Wellingsbüttler Landstrasse 174.
21.3.1946 zur Arbeit vermittelt: Schutt abladen.
10.10.1947 abschlägiger Bescheid vom Berufungsausschuss betr. Entnazifizierung.
26.6.1948 bei der Entnazifizierung in die schlechte Kategorie 3 eingestuft.
Z.B. aushilfsweise Arbeit bei Homann XOX.
11.3.1949 nach viel Mühe Gruppe 4 bei Entnazifizierung.
1.8.1949 erster Tag im Dienst.
3.1.1950 Umzug nach Wandsbek in die Claudiusstr.93.
Er hat ab 21.2.1953 Telefonanschluss.
Am 18.9.1956 Umzug von Wandsbek nach HH-Poppenbüttel, Hellwisch 39.
1973 Goldene Hochzeit b. Randel.
24.Dez.1982 erschien in der Bild-Zeitung ein Artikel mit großem bunten Foto: er hoch zu Ross als "Hamburgs letzter Husar".
3.2.1989 Aufbahrung und Trauerfeier in HH-Ohlsdorf. Anschließend Essen b. Hellwege (ca.35 Pers.).

Erna Frida Martha Timmermann [Eltern] [Bild] wurde am 13. Januar 1900 in Hamburg-Ochsenwärder geboren. Sie starb am 24. Dezember 1984 in Hamburg. Sie wurde am 10. Januar 1985 in Hamburg-Ohlsdorf bestattet. Sie heiratete Johannes Jacob Petersen am 17. Februar 1923 in Johanniskirche Flensburg.

Verhandlung vor dem Amtsgericht Hamburg (J.C. Nr.1381 von 1900):
"Gegenwärtig: Amtsrichter Dr.Oppenheim als Richter...
Erschienen:
1. der Maschinist Franz Heinrich Wilhelm Timmermann [geb. 26.2.1860 zu Gresse, Schiffsmaschinist, länger krank, erblindet, gest. 1904/5 in Hmbg. St.Pauli] , wohnhaft hierselbst, Krayenkamp N0.31 II
2. dessen Ehefrau Friederike Bertha Linna geb. Franke [geb.3.6.1863 zu Saalfeld, gest. 1926 in Neumünster]...
3. die unverehelichte Wirtschafterin Marie Justine Anna Philipps, wohnhaft in Woltershausen
4. der Rechtsanwalt Wolfhagen von hier"
Die Eheleute Timmermann nehmen in dieser Verhandlung das Kind Erna Philipps "als gemeinschaftliches Kind an Kindesstatt an".

Die Ad.-Mutter zog in die Erichstr. (St.Pauli) und betrieb einen schlecht gehenden Mittagstisch.
Die Adoptivmutter heiratete dann den aus Wilster stammenden Kfm. in einer Gewürzhdlg. Dirks (gest.ca.1909).
Ca. 1910 Umzug in die Bäckerstr. (Ad.-Mutter half dort in Speisebetrieb).
Dann Umzug nach Fretzdorf bei Wittstock/Dosse. Die Ad.-Mutter arbeitete als Kinderfrau bei Insp. Bühring (Rittergut v.Karstedt).
Konfirmation 1914 bei P.Dr.Strasowski, Hamburg Gnadenkirche.
Öfters in den Ferien und 1917 ein Jahr bei "Tante Selma", der Hausdame eines Witwers Steinhäuser in Fleckeby.
1919 in Schleswig Schneiderkurs, Tanzstunde, Kennenlernen mit Joh.Petersen.
Sept.1921 Verlobung.
Hochzeit in der Wohnung der Eltern Petersen, Flensburg, Süderfischerstr.26(?).
Die leibl. Mutter wurde in 30er Jahren in Halberstadt kurz besucht ("Tante Anna").
29.7.-1.8.1943 zog Erna mit Tochter Ilse aus dem zerstörten Hamburg nach Ehrenfriedersdorf/Erzgebirge zu Brettschneiders.
1945 zurück nach Hamburg zu Möllers, Wellingsbüttler Landstr.
1946 Geld verdienen: Nähen bei Fr. Bohlmann, dazu Gemeindebesuche für Pastor Malsch, Kl.Borstel.
23.7.1946 erste Reise zu Tochter Ilse nach E'dorf schwarz über die Grenze; Weihnachten ebenso (mit Kohlenzug in der Lok versteckt).
Brief v. 20.6.1948 (nach der Währungsreform): "Ihr sollt noch einen billigen Brief mit der letzten alten Briefmarke haben. Unser Kopfgeld haben wir in Empfang genommen. Lange Schlangen vor Sparkassen, Post, allen Läden... Marias Tauflöffel ist gestern geliefert."
1950 HH-Wandsbek, Claudiusstr.93 (später umnumeriert: 128).
1956 HH-Poppenbüttel, Hellwisch 39.
70. Geburtstag und Goldene Hochzeit bei Randel/Wellingsbüttel.
80. Geburtstag auf den "Elbterrassen".
17.2.1983 Diamantene Hochzeit bei Randel.
10.1.1985 Aufbahrung, anschl. Beerdigung in Halle 2 des Ohlsdorfer Friedhofs durch P.Dr.Hellmund, Luc.2,14. Es liegt Schnee.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  F i Ilse Margarete Magda Petersen
  M ii Ernst-Günter Christian Willi Petersen

Lebend [Eltern]

Lebend [Eltern]

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Lebend
  F ii Lebend
  F iii Lebend
  F iv Lebend

Christian Petersen [Eltern] wurde am 30. November 1807 in Boren geboren. Er heiratete Sophia Maria Johanna Peutz am 15. Mai 1836 in Süderbrarup.

Sophia Maria Johanna Peutz [Eltern] wurde am 27. August 1804 in Eckernförde geboren. Sie heiratete Christian Petersen am 15. Mai 1836 in Süderbrarup.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Jacob Petersen

Christian Friedrich Petersen [Eltern] [Bild] wurde am 2. Februar 1870 in Boren geboren. Er starb am 29. März 1942 in Flensburg. Er wurde am 2. April 1942 in Flensburg bestattet. Er heiratete Catharina Böhrensen am 12. Mai 1895 in Fleckeby/Trauung in Haddeby.

2.4.1942 Beerdigung in Flensburg. Erna, Günter und Christine Petersen waren dabei.

Catharina Böhrensen [Eltern] [Bild] wurde am 19. April 1870 in Esprehm geboren. Sie erhielt am 6. Juni 1870 in Haddeby die Kleinkindtaufe. Sie starb am 8. Oktober 1956 in Flensburg. Sie wurde am 11. Oktober 1956 in Flensburg, Kapelle am Friedenshügel bestattet. Sie heiratete Christian Friedrich Petersen am 12. Mai 1895 in Fleckeby/Trauung in Haddeby.

Weitere Eheschließungen:
N.N.,

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Johannes Jacob Petersen
  F ii Grete (Margarete) Petersen
  M iii Willi Christian Petersen
  F iv Lebend
  F v Anni Petersen
  M vi Hans Bendix Petersen wurde 1899 in Schleswig geboren. Er starb 1917 in Flensburg.
  M vii Heinrich Petersen

Dr. phil. Martin Julius Paul Lauckner [Eltern] [Bild] wurde am 13. Oktober 1909 in Dresden geboren. Er erhielt am 19. Dezember 1909 in Erlöserkirche Dresden die Kleinkindtaufe. Er starb am 30. April 1991 in Hamburg. Er wurde am 7. Mai 1991 in Hamburg-Ottensen bestattet. Er heiratete Ilse Margarete Magda Petersen am 6. Februar 1946 in St.Johannis, Hamburg-Eppendorf.

Geboren in Dresden-Striesen, Wartburgstr. 21 (Haus am 13.2.1945 zerstört).
1920 König-Georg-Gymnasium Dresden-Johannstadt.
13.4.1924 Konfirmation in der Erlöserkirche Dresden durch Pf. Schnieber.
1926 schrieb ihm seine Großmutter Redlich ein halbes Jahr vor ihrem Tod:
".. mit der Bitte, Deine Zukunft recht ernst zu nehmen, die Jahre schwinden schnell dahin. Du mußt reifer und ernster werden und Dich nicht so zersplittern. Dein willkürliches Arbeiten, wozu Du gerade Lust hast, mußt Du von Dir weisen.... Also fleißiger mußt Du werden."
1929 Abitur.
Studium der Theologie und Geschichte in Tübingen, Berlin (Wohnung bei Großtante Anna Frommer geb.Bittkau), Wien (Wohnung bei Marietta Heintze auf der Mariannengasse, wo Joh.Brahms auch schon geweilt hatte), Leipzig.
Brief seiner Mutter 1929 nach Tübingen: "Es geht nicht an, daß Du in schmutziger Wäsche schläfst. Wasche Dich doch abends von oben bis unten! Vater hatte ganz recht, als er sagte :"Es mußte ja Tübingen sein". Marburg hättest du jedenfalls billiger gehabt.... Es bedrückt mich, wenn ich weiß, daß Du vielleicht manchmal nicht genug zu essen hast. Trinkst Du wenigstens noch regelmäßig Deine Milch? Sind die Radpartien nicht recht anstrengend?"
Am 25.6.1930 schreibt Liselotte Richter (eine Freundin seiner Schwester) an ihn: "Moi, je ne tài pas oublié, peut-être tu l'as pensé."
1933 Erste theol. Prüfung, dann Predigerseminar Lückendorf.
Ab 1934 Pfarrvikar, dann Pfarrer in Ehrenfriedersdorf/Erzgeb.
1935 Zweite Prüfung und philosoph. Dissertation ("Stadtwappen im einst mark-meißnischen Gebiet").
Dramatische Reisen nach Hamburg 1945 zur Verlobung und 23.-26.1.1946 zur Hochzeit (St.Johannis-Eppendorf, Restaurant Randel - Wellingsbüttel).
Das "E`dorfer Wochenblatt" vom 14.10.1934 meldete: "Im Hauptgottesdienst des gstrigen Sonntags erfolgte durch Superintendent Spranger die Einweisung des cand. theol. Lauckner als Pfarrvikar für die hiesige Kirchengemeinde im Beisein des Generalvikars Pf. Jentsch -Herold- wie auch der Kirchengemeindevertretung.... Pfarrvikar Lauckner legte seiner Predigt das Bibelwort aus dem 1. Petrusbrief zugrunde : Denn alles Fleisch ist wie Gras ... Aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit."
Das "E`dorfer Wochenblatt" meldete im November 1935: "Gestern nahm Superintenden Spranger aus Annaberg die feierliche Ordination unseres Pfarrvikars Dr. Lauckner vor.... Unser junger Pastor hat sich in der Zeit seines Hierseins schon aller Sypathien erworben."
Er schreibt im "E`dorfer Wochenblatt" vom 16.11.1939 anlässlich des krankheitsbdingten Ausscheidens von Pfarrer Albrecht Seydel: "Die letzten fünf Jahre haben mehr Gewicht als manchmal Jahrzehnte in ruhigen Zeiten. Was hat sich da naturgemäß auch in unserer Kirchengemeinde alles geändert! Vieles ist neu entstanden, anderes galt es umzuformn... Die kirchliche Arbeit an der Jugend wurde zeitgemäß umgestellt und mit den Anordnungen der Regierung in Einklang gebracht."
23.1.1946 Abfahrt von E'dorf mit 12 Pfd.Brot Reiseproviant, ab Chemnitz Schwarzfahrt in DD-Zug.Mitternacht in Halberstadt.Bis morgens auf Bahnhof immer Gehen gegen die Kälte. Am 24. in Ilsenburg Besuch bei Konsistorialrat Buschtöns. Besichtigung von Schloß und Kloster und Bibliothek Ilsenburg. Am 25. zu Fuß bis Grenze Eckernkrug. Im Gänsemarsch unter russ. Aufsicht über Grenze. In der"Goslarhalle" Registrierung für die Engländer. Am 26. weiter nach Hannover. Ab Uelzen in kaltem Kohlenzug. Am 27. nach Übernachtung auf Bahnhof Harburg Ankunft in Kl.Borstel und Gottesdienst St.Maria-Magdalenen.
6.2. 10 Uhr Standesamt Fuhlsbüttel. 15.30 Trauung St.Johannis Eppendorf. Hochzeitskutscher fuhr erst irrig zur Fuhlsbüttler Kirche. Feier bei Randel. Dann per Kutsche nach "Cap Horn" in Rahlstedt.

1951 schrieb ihm seine Mutter: "Wohntest Du nur nicht so weit, gewiß kämst Du mit dem Motorrad angeflitzt. Oder streikt es wieder?" Gemeint war das Motorrad "Frischauf", Bj.1925.
1952 Pfarrer in Deutschenbora Kr.Meißen, am 14.7. fand der Umzug dorthin statt.
2.8.1957 Brief des alten "Kinderfräuleins" Katharina Hammermüller aus D'bora-Mergenthal an Ilse: "Vom 22. zum 23.7. sind vor allem in Pirna, wo das Wasser in der Innenstadt bis 2 m hoch gestanden hat, schwere Wolkenbrüche niedergegangen. Aller Verkehr dahin ist noch gesperrt, 16 Brücken sind zerstört, die Eisenbahn nach Schandau, Glashütte usw. unterspült. Auch hier sind Aufrufe für Hilfeleistungen angeschlagen. Auch Häuser sind eingestürzt. ....Die Marken sind abgekauft. Butter ist gutgeschrieben. Fleisch für Ende August bestellt. Milchmarken hat Frau Kantor. Äpfel sind gepflückt und alle abgeliefert." (Im Sommer 2002 wurde Pirna wieder von Hochwasser heimgesucht).
1960 Flucht mit Familie über Berlin (Unterkunft vorübergehend b. Emmy Horalek, Steglitz, Birkbuschstr.) nach Hmbg.-Poppenbüttel.
2.9.1960 (vergeblicher) Antrag an das LKA Dresden auf Freigabe für das geistl. Amt in Hamburg.
Juli/Aug.1961 ganze Fam. mit Goggo300 bzw. Zug Urlaubsreise in die Normandie/Bretagne, Zelten.
1.3.1962 wurde wegen Flutkatastrophe Benutzungsgenehmigung für eine Wohnung in der Hamburger Wesselstraat zunächst verweigert.
1.4.1962 Archivpfleger Landeskirche Schl.-Holstein (befristete Arbeitsverträge).
30.11.1964 Antrag an Bischof Hübner auf Genehmigung, Sebastian taufen zu dürfen.
1965 vergebliches Gnadengesuch an das LKA Dresden.
3.1.1967 Archivrat in Kiel.
17.10.1967 nochmaliges Gnadengesuch an das LKA.
1970 Oberarchivrat, nebenher Redakteur der "Sächsischen Heimat".
Nach der Pensionierung am 1.11.1975 arbeitete er noch ca. 2 J. in reduziertem Rahmen weiter, da noch kein Nachfolger da war.
Aus seinen letzten Tagebucheintragungen 1991:
"19.3. Flug nach Rom. 7.4. abends mit Ta-tü-ta-ta ins Krankenhaus.
17.4. Maria kommt, fährt mit zum Flughafen ([Blutdruck] 100/60)! Dort auch Maurizio. Neapel zweiter Patient. Direktflug nach Hamburg. Malteser fahren ins Tabea Nr.205.
28.4. Konfirmation Jakob. Ich habe Urlaub aus Tabea. 19h waren wir zurück. Sonniger Tag.
29.4. Brief an Prof.Sangiorgi. Brief Vereinte Seb.
30.4. 12h Beerdigung Ilse Stehr."

Ilse Margarete Magda Petersen [Eltern] [Bild] wurde am 12. August 1925 in Schleswig geboren. Sie erhielt am 6. September 1925 in Schleswig die Kleinkindtaufe. Sie starb am 12. Oktober 2004 in Hamburg. Sie heiratete Dr. phil. Martin Julius Paul Lauckner am 6. Februar 1946 in St.Johannis, Hamburg-Eppendorf.

1.9.1943 erster Schultag in Thum.
14.10.1943 zur Schule nach Chemnitz.
3.2.1944 Abitur in Chemnitz (Abiturzeitung erhalten: Biete mich an zur Illustrierung der Fallgesetze als "anerkannt schwieriger Fall", J.Petersen(=Issi)).
9.3.1944 zum Arbeitsdienst nach Oberschlesien (Brückenort, Kr.Rosenberg).
17.-20.1.1945 Flucht aus Oberschlesien nach E'dorf, nach 3 Tagen Bahnfahrt geglückt.
14.2.1945 großer Angriff auf E'dorf im Zusammenhang mit Angriff auf Dresden: Brettschneiders Fabrik brennt aus.
15.3.1945 im Wirtschaftsamt E'dorf beschäftigt.
2.5.1945 E'dorf flaggt halbmast, weil Führer am 1.5. gefallen.
9.5.1945 Russen in E'dorf, Amerikaner im Nachbarort Geyer.
14.7.1945 nachmittags Pfarrer Dr.Lauckner bei Petersens zum Kaffee.
28.7.-5.8. schlimme Fahrt über Annaberg, Leipzig, Jerxheim, Vienenburg, Lehrte nach Hamburg.
22.8.1945 Mandeloperation in Flensburg.
15.9.1945 offizielle Verlobungsfeier in Hamburg.
5.2.1946 Polterabend mit Irmi, Lore, Astrid, Annemarie, Gertrud Kröger, Heitmanns, Möllers.
6.2.1946 Hochzeit in St. Johannis(P.Spieker), dann Feiern bei Randel, per Kutsche nach Rahlstedt.
14.-18.2.1946 Fahrt des jungen Paares nach E'dorf.
1.3.1946 erster Brief an die Eltern: "Die E'dorfer haben mich liebevoll aufgenommen. Ob es bei allen, besonders bei der jüngeren Weiblichkeit immer ganz echt ist, ist zu bezweifeln.... In Kürze werde ich eine Kindergottesdienstgruppe übernehmen. Und ab nächster Woche werde ich auch aktiv am Nachtgebet teilnehmen.
17.1.1965 Ilse Kirchenvorsteherin in Poppenbüttel.
6.2.1971 Silberhochzeit im Landhaus Walter (15 Pers.).

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Lebend
  F ii Lebend
  F iii Lebend
  M iv Lebend

Heinz Keil [Eltern] [Bild] wurde am 30. Mai 1921 in Berlin geboren. Er erhielt am 16. März 1935 in Reformationskirche Berlin die Kleinkindtaufe. Er starb am 27. Februar 1945 in Reizenberg westl. Kallies/ Pommern. Er wurde am 27. Februar 1945 in Wildforth bestattet. Er heiratete Lebend am 26. Juli 1944 in HH-Bergedorf.

In seiner am 20.6.1935 abgeschlossenen Vierteljahresarbeit "Musik" schreibt er: "Reger ist ein neuzeitlicher Komponist und seine Melodien sind schwer und noch schwerer aufzunehmen. So kommt es ja auch, daß die Leute sagen, wenn im Radio ein Stück von Reger gespielt wird: Ach, mach bloß aus; wen ich den schon höre mit seinem Geklimper, dann habe ich schon genug. Es ist traurig, aber wahr..."
Und in seiner Arbeit "Musik und Jugend" vom 4.10.1935 heißt es: "Man kann sich nicht allein mit seinem kleinen Notenschatz in die Musik hineinleben, sondern man muß Bekannte haben, mit denen man die Musik pflegt. Weil die meisten Musikschüler keinen Anschluß haben, der ihnen das Lernen erleichtert, geben sie ihren Unterricht auf. [Im Folgenden macht er konkrete praktische Vorschläge für eine "Gemeinschaft der Berliner musizierenden Schuljugend"]."

Kfm. Lehre bei der Transatlantischen Güterversicherungsgsellschaft Berlin 15.3.1937-30.9.1939.
Kaufmannsgehilfenprüfung mit ausgezeichnetem Ergebnis.
Dietrich Bünemann berichtete begeistert von dem Zusammenspiel mit ihm und Hertha in Friedrichshafen. Hertha Bünemann hatte mit ihm während ihres Studiums in Berlin Quartett gespielt.
Als er 1945 fiel, war er Kompanieführer einer Fahnenjunkereinheit.
Zeugen seines Todes waren:
- Fähnrich de Chapeaurouge, Gmunden, Feuerstein Nr.16,
- Lt. Heggemann, Paderborn, Hilligenburg 45 (später auch gefallen).
Die Schilderung seiner letzten Stunden stammt von seinem Kriegskameraden und Freund Rolf Himmelreich, die offizielle Todesnachricht überbrachte Major Friedrich Buchenau (27.3.45).

Lebend [Eltern]

Sie hatten die folgenden Kinder:

  F i Lebend

Christian Petersen wurde vor 1787 geboren. Er heiratete Anna Christina Boysen.

Anna Christina Boysen wurde vor 1791 geboren. Sie heiratete Christian Petersen.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  M i Christian Petersen

Christian Friedrich Hansen [Eltern] wurde am 21. Dezember 1808 in Eschelsmark/Kosel geboren. Er heiratete Anna Elsabe Christina Paasch am 28. Januar 1840 in Borby.

Anna Elsabe Christina Paasch [Eltern] wurde am 10. Juli 1814 in Gosefeld/Borby geboren. Sie heiratete Christian Friedrich Hansen am 28. Januar 1840 in Borby.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  F i Magdalena Christina Margarethe Hansen

Johann Peutz.Johann heiratete Elsabe Catharina Orp.

Elsabe Catharina Orp.Elsabe heiratete Johann Peutz.

Sie hatten die folgenden Kinder:

  F i Sophia Maria Johanna Peutz

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